44. Donauschwimmen: THW unterst├╝tzt Wasserwacht

Der Einsatz des THW Neuburg beim Donauschwimmen gehört zu den traditionellen Aufgaben jeden Jahres. Und auch 2013 waren die Helfer des Neuburger Ortsverbandes wieder mit von der Partie. Nicht nur war das THW Neuburg mit zwei Booten auf dem Wasser unterwegs, es hat auch einen zweiten Landesteg am Donauruderclub errichtet und den Vorplatz der Mehrzweckhalle, wo nach dem Schwimmen der Wasserwachtsball stattfindet, mit einem Lichtmasten für zusätzliche Sicherheit ausgerüstet.

 


Hauptaufgabe beim Donauschwimmen für das THW Neuburg ist es aber immer, die schwimmenden Bauten der Donauschwimmer aus dem Wasser zu bergen. Weil in den vergangenen Jahren die Zahl dieser Kunstwerke immer größer geworden ist, stoßen alljährlich andere THW Ortsverbände mit Booten zur Unterstützung hinzu. In diesem Jahr waren wieder die Kollegen aus Ingolstadt, Donauwörth, Hilpoltstein, München-Mitte und Freising zugegen. Doch nicht nur als Bergefahrzeuge kamen die THW-Boote beim 44. Donauschwimmen zum Einsatz. Gleich zwei Mal sprangen das Neuburger und das Ingolstädter Boot in die Bresche, als zwei unterkühlte Schwimmer aus dem Wasser gerettet werden mussten und gerade keines der zahlreichen Wasserwachtsboote verfügbar war.


Wer aus der drei Grad kalten Donau gerettet wurde, den brachten die Boote an einen zweiten Landesteg am Ruderclub, den die 1. Bergungsgruppe des THW Neuburg alljährlich eigens für das Schwimmen errichtet. Der Steg besteht aus einer Holztreppe, an deren Ende sich die Jetfloat-Arbeitsplattform, auf dem Wasser schwimmend, befindet. Mehr als 20 Leute waren es in diesem Jahr, die aus den kalten Fluten geholt werden wollten. Hauptgrund für die Unterkühlungen bei den meisten Betroffenen waren – wieder einmal – viel zu große Leih-Taucheranzüge.


Allerhand zu tun gab es dieses Jahr auch wieder an der Schlösselwiese für die rund 50 Helfer des Technischen Hilfswerkes. Denn dort hin, genauer gesagt zur sogenannten Slip-Anlage, schleppen die Arbeitsboote die geborgenen Kunstwerke, wo sie von den Helfern an Land gezogen und den Eigentümern wieder übergeben werden. Mehr als 40 Kunstwerke waren es, die die Helfer des THW in diesem Jahr wieder an Land brachten.

 

 

Text: Sebastian Hofmann

Bilder: Michael Regnat