Arbeitsreiches Wochenende für das THW Neuburg

Das vergangene Wochenende bot für die Helfer des THW Neuburg viel Arbeit. Einerseits mussten sie ihre Einsatzbereitschaft bei der landesweiten Übung „Blauer Löwe“ unter Beweis stellen, andererseits unterstützte der THV-Trupp die Polizei bei ihrem Dienst auf der Autobahn.

 

Übung blauer Löwe

 

Drei Tage lang waren die Einheiten und die Leitungs- und Koordinierungsstäbe des THW in Bayern im Einsatz, um die Zusammenarbeit für diesen angenommenen Ernstfall zu erproben.

Die Ergebnisse zeigen ein sehr positives Gesamtbild. In den Nachmittagsstunden wurde die Übung erfolgreich abgeschlossen. Die Bilanz der Übung „Blauer Löwe 2012“ kann sich sehen lassen. Wir hatten gestern nach der Alarmierungsübung 188 taktische Einheiten aller Fachrichtungen für einen möglichen fünftägigen Einsatz verfügbar. 

Vorgesehen war, die überregionale Verstärkung flächendeckender Schadensgebiete zu üben. Dazu sollten die Einheiten festgelegte Einsatzorte erreichen, und dort in ad hoc eingerichteten Sammelräumen aufgenommen, verpflegt und logistisch unterstützt werden.

Alle Organisationseinheiten des Technischen Hilfswerks in Bayern nahmen an dieser Einsatzübung teil. Die angenommen Schadensszenarien waren ein Hochwasser entlang der Donau und ein Sturmtief über Franken und dem nördlichen Oberbayern. Auf diese gemeinsame Gesamtleistung können wir alle stolz sein! Auch Präsident Albrecht Broemme lobte die Übung in einem Gespräch mit dem Landesbeauftragten, Dr. Fritz Helge Voß. 

(Quelle: THW Landesverband Bayern)

 

THV-Dienst am 28. April

 

Ebenfalls alle Hände voll zu tun hatten die THV-Helfer im Einsatz auf der A 9 und A 93. Unter dem Einsatzleiter Christoph Schiele machten sich die Kollegen Christian Schneider, Tobias Pallmann, Oktavian Lorenz und Thomas Seefried in der Früh um 8 Uhr auf den Weg nach Ingolstadt.

Bereits kurz nach Dienstbeginn wurden die THW’ler zum ersten Mal gefordert. Nach einem Motorschaden verlor ein Fahrzeug erhebliche Mengen Öl, welches zunächst gebunden werden musste. Das Fahrzeug wurde sicher auf den Standstreifen verbracht und bis zum Eintreffen des Abschleppdienstes abgesichert.

Eine Vielzahl von Pannenfahrzeugen hielt die Helfer weiter in Atem, denn sie stellten auf Grund ihrer Lage eine Gefahr für die übrigen Verkehrsteilnehmer dar. Ein Pannenfahrzeug auf dem Verzögerungsstreifen der Ausfahrt Manching,  ein Pannen-LKW auf dem Standstreifen kurz nach Langenbruck und weitere Fahrzeuge mussten von den Einsatzkräften bis zum Eintreffen des ADAC entsprechend abgesichert werden.

Kritisch wurde es zudem kurz vor Dienstende. Gegen 16.45 Uhr wurden LKW-Reifenteile auf dem mittleren Fahrstreifen gemeldet. Kurz vor dem Autobahndreieck Holledau hatte sich in südlicher Richtung ein erheblicher Rückstau gebildet. In Absprache mit der Polizei wurde die rechte und mittlere Spur kurzzeitig gesperrt und die Einsatzkräfte räumten die Fahrbahn so schnell wie möglich frei. Nach einer viertel Stunde konnte die Fahrbahn wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Danach hatten sich die Helfer ihren Feierabend redlich verdient.