In der Hölle fallen die Bäume

Die letzten Hochwasser der Donau sind noch nicht lange her, umso wichtiger ist es, dass endlich der Schutz zwischen Brandl und „Hölle“ in Angriff genommen wird.

Dazu mussten im Bereich der so genannten Hölle einige Bäume weichen, die auf Grund der Neuburger Baumschutzverordnung kurzfristig vor Beginn der Frist zum Baumbeschnitt niedergelegt wurden.

Zu der schwierigen Maßnahme sicherte sich die Stadt die Unterstützung des Technischen Hilfswerkes. Die Bäume waren teils schwer zu erreichen, das schmale Ufer ließ den Helfern nicht viel Platz zum arbeiten. Zwölf Einsatzkräfte rückten dem Gehölz daher teils von der Donau aus zu Leibe. Mit Booten wurden die Bäume durch den Fluss geschleppt und konnten erst an der Schlösslwiese an Land gezogen werden.

Dort konnten die Bäume entastet und in kleine Teile geschnitten werden. Das anfallende Holz wurde auf den Kipper des Ortsverbandes verladen und abtransportiert.

 

Die Helfer waren bis zum Nachmittag im Einsatz, um das Ufer für die anstehenden Baumaßnahmen vorzubereiten. 1,6 Millionen Euro wurden für das Bauvorhaben zur Verfügung gestellt, das den Fluten der Donau in Zukunft Einhalt gebieten soll.

 

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Neuburger Rundschau