42. Neuburger Donauschwimmen

Diesen Spaß ließen sie sich auch in diesem Jahr nicht nehmen – die eingefleischten Donauschwimmer, die jedes Jahr aufs Neue den Fluss zwischen Bertoldsheim und Neuburg unsicher machen. 1760 Teilnehmer waren es, die Ende Januar die Stadt Neuburg besuchten.

 

Klirrend kalt war es, als die Schwimmer bei minus Sieben grad in die Donau tauchten. Flankiert von Wassergefährten, die einmal mehr auf das aktuelle Weltgeschehen aufmerksam machten. Feuerwerk und laute Musik begleiteten das lustige Treiben. Ob treibend oder schwimmend, vier Kilometer lang war die Strecke von der Staustufe bis zum Donaukai in Neuburg. Sogar ein U-Boot war in diesem Jahr vertreten und demonstrierte seine Schwimmtauglichkeit – sehr zum Stolz der Erbauer. Mit der schnellen Strömung legten die Donauschwimmer die Strecke in 45 Minuten zurück. Danach konnten sie sich bei einer warmen Suppe am Ufer aufwärmen.

 

Doch während das Treiben auf dem Wasser für die Teilnehmer das Highlight war, bedeutete es für die Helfer harte Arbeit. Neben dem Roten Kreuz mit der Wasserwacht war auch das Technische Hilfswerk vor Ort und konnte zu einer gelungenen Veranstaltung beitragen. Während die Boote der Ortsverbände Donauwörth, Freising, Hilpoltstein, Ingolstadt und München-Mitte auf dem Wasser tatkräftige Unterstützung leisteten, stellte der Ortsverband Neuburg seinen Kran zur Verfügung, um die Wasserfahrzeuge am Start in die Donau zu heben. Mit den Booten wurden zahlreiche Medienvertreter hautnah an den Ort des Geschehens gebracht. Zudem standen die Helfer für Rettungsmaßnahmen im Notfall bereit.

Nachdem die Donauschwimmer das kühle Nass verließen, schleppte das THW die Wasserfahrzeuge an Land.

 

Insgesamt waren bei der Veranstaltung über 400 Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Roten Kreuzes, der Polizei sowie dem Technischen Hilfswerk im Einsatz. Durch die gute Zusammenarbeit war auch das 42. Donauschwimmen ein Erfolg, der im neuen Jahr auf eine weitere Auflage warten wird.

 

(Bilder © OV Donauwörth)