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Technisches Hilfswerk (THW) OV Neuburg
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Jahresabschlussfeier 2013

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Ein ereignisreiches Jahr geht zu Ende, welches der Helferverein wieder einmal am 1. Adventswochenende im Marstall Revue passieren ließ. Der bis September diesen Jahres amtierende Vorstand Wolfgang Schlicker und sein Nachfolger Frank Pfeffer luden alle aktiven Helfer, Helfervereinsmitglieder und wichtige kommunale Größen aus Politik und anderen Organisationen ein den Beginn der staden Zeit und das Ende eines anstrengenden Jahres zu feiern.

Denkt man an das vergangene Jahr zurück, so hat man überdurchschnittlich viele Einsätze vor Augen. Das spiegelte sich auch im jahresrückblick von Ortsbeauftragten Erwin Dittenhauser wider: 13800 Stunden ehrenamtliches Engagement, ein Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um fast 50 Prozent. Die Einsätze alleine nahmen fast 4500 Stunden in Anspruch, dazu gehörten unteranderem die Unterstützung der Feuerwehren in der Region 10 bei diversen Bränden, eine Gasexplosion in Ingolstadt und natürlich das Donauhochwasser. Doch ohne eine schlagkräftige Mannschaft lassen sich solche Herausforderungen nicht meistern, deswegen freute sich der Ortsverband besonders über sechs neue Helfer, die sich trotz Wegfall der Wehrpflicht ehrenamtlich engagieren wollen. Aber auch langjährige Mitglieder und besonderes Engagement wurden geehrt: Michael Homann für 10 Jahre Mitgliedschaft und Roland Harsch für 20 Jahre Dienst im THW. Letzterer konnte auf Grund eines Unfalls leider nicht an der Feier teilnehmen, Erwin Dittenhauser sprach ihm im Namen aller Helfer unsere besten Wünsche aus und versprach die Ehrung zu gegebener Zeit zu überbringen. Für besonders großes Engagement für den Ortsverband erhielt Zugführer Christoph Schiele das Helferabzeichen in Gold.

Im Jahresrückblick wurde die geleistete Arbeit noch deutlicher: Den Anwesenden wurden Bilder der abgeleisteten Übungen und Einsätze gezeigt und erklärt. Darunter die Gasexplosion in Ingolstadt im Dezember 2012 und Brände in Münchsmünster, Menning, Sehensand und Grampersdorf. Aber auch Ausbildungs- und Instandhaltungsdienste, wie die Restaurierung unseres Ladekran „Dino“, das Bewegen schwerer Lasten, Retten von Personen, Umgang mit Pumpen und Radler. Und zu guter Letzt der Ablauf des gesamten Hochwassereinsatzes, der für die Helfer in Neuburg mit der Bergung des „Und Und Und“ begann. Im Anschluss wurde in Zusammenarbeit mit den Kameraden der Hochwaserschutz in Neuburg aufgebaut und gleichzeitig ein Leck in der Kläranlage Neuburg gesichert. Als die Maßnahmen in Neuburg abgeschlossen waren machte sich der Technische Zug auf den Weg nach Pfaffenhofen, um dort Sandsäcke für das drohende Hochwasser zu füllen. Der Kipper der Fachgruppe Logistik wurde nach Neustadt zu einem drohenden Deichbruch verlegt. Als eine Woche darauf der Hochwasserschutz in Neuburg wieder abgebaut wurde machte sich die Hälfte der Mannschaft schon bereit nach Deggendorf zu fahren und im dortigen Katastrophengebiet de Logistik für knapp 400 eingesetzte Kräfte zu übernehmen. In dem darauffolgenden 11 tägigen Einsatz wurden fast 40.000 Liter Diesel ausgefahren und zahlreiche Fahrzeuge und Geräte instandgesetzt.

 

Text: Christoph Schiele

Bilder: Florian Leichtenstern

 

Weiterführende Links:

Neuburger Rundschau

Donaukurier

INTV

 

 
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