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Technisches Hilfswerk (THW) OV Neuburg
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Rot und Blau - Hand in Hand

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Lediglich einen Tag und zwei Teams hat es bis zur Erkenntnis gebraucht, dass es gemeinsam am besten geht. Die Jugendabteilungen von Feuerwehr und THW hatten am Wochenende ihre erste gemeinsame Übung.

 

Durch die gesamte Republik geistert das Mysterium, dass THW und Feuerwehr ein eher schwieriges Verhältnis zueinander haben. Warum das so ist, weiß niemand so recht. Doch leider wird diese „Erbfeindschaft“ vielerorts von einer Generation an die nächste weitergereicht. Die Jugendabteilungen des hiesigen THW und der Feuerwehr dürften sich für derlei Vorurteile spätestens seit Samstag nicht mehr interessieren.

Da nämlich warfen die Jugendabteilungen des Technischen Hilfswerks und der Stadtfeuerwehr ihr Können, ihr Wissen und den Spaß an der Arbeit in einen Topf und arbeiteten Hand in Hand zusammen. Was dabei herausgekommen ist? Eine beeindruckende Wasserfontäne, viele Aha-Effekte und einige bei Seite geschobene Berührungsängste.

 

Die Idee zu einer gemeinsamen Übung hatten Reiner Spenninger, Jugendleiter der Neuburger Feuerwehr, und Florian Marschall, Führer der Fachgruppe Logistik und Pumpenmaschinist des THW-Ortsverbandes, bei einem Feierabendbierchen. Der Feuerwehrler brachte die Frage auf, ob man einen Löschmonitor auch mit einer THW-Pumpe betreiben kann. Die Antwort war kurz: „Ausprobieren!“

So packte die Jugendgruppe des OV bereits am Vormittag kräftig mit an, als es in der Unterkunft in der Donauwörther Straße galt, zwei Flygt-Tauchpumpen (Förderleistung: 6.000 Liter/Minute), eine große ABS-Saug-/Tauchpumpe (12.000 Liter/Minute) und jede Menge Zubehör für die Übung zu verlasten. Bereits hier galt: Durch Anpacken lernt man mehr als durch bloßes Zusehen!

 

Gegen Mittag stieß die Jugendgruppe der Feuerwehr am Treffpunkt Schlösselwiese hinzu. Von Beginn an arbeitete die rund 20 Köpfe zählende Truppe als ein Team zusammen. Die Flygt-Tauchpumpen wurden in Reihe geschaltet aufgebaut, um den nötigen Förderdruck zusammen zu bringen und anschließend das Ergebnis begutachtet. Eine mehr als zehn Meter lange Fontäne schoss minutenlang in die Donau hinaus. Und weil der Tag noch jung war, entschieden sich die Nachwuchshilfskräfte beider Organisationen, weiterzumachen und auszuprobieren, zu basteln und damit noch einige Stunden Spaß miteinander zu haben.

 

Den Tag krönte eine kleine Grillfeier beider Nachwuchstruppen in der Unterkunft des Ortsverbandes, an dessen Ende sich die Beteiligten sicher waren, dass es bald zu einer weiteren gemeinsamen Übung kommen muss!

 

Sebastian Hofmann
 

 
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