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Technisches Hilfswerk (THW) OV Neuburg
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UndUndUnd nochmal Hochwasser

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Nachdem heftige Regenfälle Anfang Juni für stark ansteigende Pegel sorgten, herrschte Anfang August wieder Hochwasseralarm in Neuburg. Nach einer langen Hitzeperiode zogen mehrere Tiefdruckgebiete über Deutschland hinweg und brachten teils ergiebige Niederschläge. Innerhalb kurzer Zeit stieg der Pegel der Donau auf einen Höchststand von etwa 5m. Grund genug, das schwimmende Kunstwerk unterhalb der Leopoldineninsel frühzeitig aus dem Wasser zu holen. Wie bereits im Juni wurde der Katamaran von zwei Booten des THW flankiert und ans Ufer geschleppt, wo er von einem Bagger der Firma Karl Schad an Land gehoben wurde. Auf dem Parkplatz Schlösslwiese wurde das Kunstwerk abgelegt.

Zeitgleich wurde die Ölsperre in Steppberg, die das Öl in der Ussel nach einem eventuellen Störfall der Transalpinen Ölleitung TAL auffangen soll, aus dem Lagerschuppen geholt und zur Feuerwehr Steppberg verbracht, um nicht von den Wassermassen beschädigt zu werden. Die Prognosen des Wasserwirtschaftsamtes lagen bei einem Höchststand von 5,60m. Diese Marke ist vor allem für die Bewohner im Brandl kritisch.

Nach einer kurzen Besprechung mit dem Oberbürgermeister der Stadt Neuburg, Dr. Bernhard Gmehling sowie dem Stadtingenieur Paul Leikam fiel die Entscheidung, zum Schutz der Anwesen einen provisorischen Damm entlang des Donauradwegs aufzuschütten. Das THW wurde hierfür um Unterstützung gebeten. Zwei Bagger der Firma Schad rollten an, um den Damm auf Erde zu formen und zu verdichten. Der Dreiseitenkipper des THW Neuburg wurde für Transportaufgaben eingesetzt. Da es zu Beginn der Arbeiten bereits dunkel war, wurde von der zweiten Bergungsgruppe des Ortsverbandes eine Beleuchtung aufgebaut. Insgesamt waren im Rahmen der Schutzmaßnahmen gegen ein drohendes Hochwasser 25 Mann im Einsatz. Die Arbeiten dauerten bis in die Nacht an. Der erwartete Pegelhöchststand wurde glücklicherweise nicht erreicht und ging in den nachfolgenden Tagen rasch auf ein Niveau von etwa 2,7m zurück.

Doch schon neuer Dauerregen in den kommenden Tagen könnte erneut zu einem Anstieg der Gewässer führen. Das Kunstwerk muss sich momentan noch mit seinem Platz auf dem Parkplatz begnügen.

 

Weiterführende Links

 

Bericht Donaukurier – Bergung Kunstwerk

Bericht Donaukurier – Hochwasser in Neuburg

 

Bericht Neuburger Rundschau – Bergung Kunstwerk

 

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