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Technisches Hilfswerk (THW) OV Neuburg
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Skivergnügen mitten in der Stadt

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Neuburger Gaudipiste zieht zahlreiche Wintersportler und Faschingsfreunde an

Am 13. Februar war es soweit. Auf der bislang größten Bühne, die es bei einer Veranstaltung in Neuburg je gegeben hat, heizte die Hermes House Band bei arktischen Temperaturen die Luitpoldstraße richtig ein. Tausende feierten und ließen sich von den Stimmungsmachern mitreißen.

Zuvor bebte der Stadtberg. Er wurde in eine gigantische Skipiste verwandelt, auf der sich

17 Teams beim so genannten Gaudi-Contest mit irrwitzigen Gefährten herunterstürzten. Eine Jury bewertete die wagemutigen Teilnehmer. Aber auch die vielen Besucher kamen nicht zu kurz. Auf  ihren Schlitten rutschten sie den hell erleuchteten Stadtberg herunter.

 

Von langer Hand geplant

Die „Gaudipiste“ erforderte umfassende Planungen und Vorbereitungen, um den Besuchern das zu bieten, was sie versprach. Zahlreiche Partner mussten von den Organisatoren mit ins Boot geholt werden. Als unverzichtbar galt dabei das Technische Hilfswerk, das seine tatkräftige Unterstützung bei vielen Arbeiten rund um die Veranstaltung zusicherte. Ein Jahr lang erarbeiteten die Organisatoren mit  Führungskräften des Ortsverbandes einen Plan, in den das THW voll eingespannt wurde. Bauzäune zur Absicherung des Geländes mussten transportiert und positioniert werden, der Stadtberg brauchte eine Beleuchtung und der Pistenbau verlangte viele helfende Hände. Diese und noch viele weitere Aufgaben mussten erörtert und koordiniert werden, sodass ein reibungsloser Ablauf der Arbeiten gewährleistet werden konnte.

 

49 Stunden im Einsatz

Bereits am Donnerstag lief der Countdown für die Blauen an. Am abendlichen Dienst wurden erste Vorbereitungen getroffen. Spezielles Equipment wie ein Radlader, der als Vorführgerät von sich überzeugen sollte, wurde antransportiert und die LKWs wurden vorgeladen. Am Freitag begann der Dienst für die Helfer um 14.00 Uhr. Unter dem Kommando des Zugführers Erwin Dittenhauser wurden die Arbeitsaufträge verteilt.  Nachdem um Punkt 15.00 Uhr die Zufahrtsstraßen zur Luitpoldstraße gesperrt wurden, konnte die Verwandlung in eine Partymeile seinen Lauf nehmen. Ein LKW nach dem anderen transportierte Bauzaunelemente vom Lagerplatz in der Kläranlage an. Mit den zwei Radladern wurden sie aufgenommen und an ihren Bestimmungsort gebracht. Dort zäunten die Helfer das gesamte Gelände ein. Rund 1,5 km Bauzaun wurden in routinierter Teamarbeit verbaut. Zudem wurden an den Eingängen die Kassenhäuschen montiert, die der Verkehrsverein stellte. Während dessen stellte ein anderer Trupp bereits die Beleuchtung für die Skipiste und die Eingangsbereiche auf. Acht Powermoons, spezielle blendfreie Hochleistungsstrahler, das Flutlicht der Netzersatzanlage und die selbst entworfene Powerbox machten am Stadtberg die Nacht zum Tag. Hilfe kam dabei auch von den Kollegen des Ortsverbandes Pfaffenhofen, die mit 4 Powermoons auch einen Teil des Equipments beisteuerten. Nachdem 600 Kubikmeter Schnee durch die Firma Karl Schad aus Neuburg antransportiert und eingebaut wurden, legten die THWler Hand bei der Präparierung der Piste an.

Gegen Mitternacht konnten sie zufrieden das Handwerkszeug niederlegen, denn die Piste war zu diesem Zeitpunkt so gut wie fertig und auch der Großteil der restlichen Aufgaben war zur Freude aller bereits erledigt. Der Zeitplan wurde also nicht nur eingehalten sondern man arbeitete viel schneller als es eigentlich geplant war. Am Samstag wurden bis zum Beginn der Veranstaltung noch Restarbeiten durchgeführt. Einige Helfer griffen dabei noch den Bühnenbauern unter die Arme.

Während der „Gaudipiste“, also der Abfahrt für Jedermann, und während des Gaudi-Contests besserten die Helfer unentwegt die Piste aus und präparierten sie für die „Wintersportler“.

Eine Pause konnten sie sich während dem Auftritt der Hermes House Band und der nachfolgenden DJ-Party gönnen.

Am Sonntag hieß es dann „alles wieder zurückbauen“, denn die Luitpoldstraße musste wieder für den Verkehr freigegeben werden. Um halb 10 versammelte sich die Mannschaft und startete die Aufräumarbeiten. Die Beleuchtung wurde wieder eingepackt, die Stromversorgung aufgehoben. Nachdem der Schnee vom Stadtberg entfernt war, konnten die Helfer mit dem Abbau der Bauzäune beginnen. Sie wurden gesammelt und mit den LKWs des THW wieder an ihren Lagerplatz gefahren. Die Kassenhäuschen wurden nach ihrer Demontage wieder zum Verkehrsverein gebracht und die Bühne wurde in ihre Einzelteile zerlegt. Um 16.00 Uhr konnte die Luitpoldstraße wieder für den Verkehr freigegeben werden – genau nach Plan.

 

Ein reibungsloser Ablauf

Dass die Zeitplanung so eingehalten werden konnte, erfreute alle gleichermaßen. „Ich kann mich zu 100% auf meine Leute verlassen, und die Leistung die wir hier gezeigt haben, zeigen wir auch jederzeit im Einsatz“, weiß Erwin Dittenhauser das Engagement seiner Helfer zu schätzen. Der Dank der THWler gilt vor allem den Kollegen des BRK, die im Marstall Speis und Trank zur Stärkung bereiteten. 3 Tage lang konnten sich die Beteiligten nach harten Arbeitsschichten erholen und wieder neue Kräfte dank der guten Verpflegung sammeln.

Letztlich verliefen die Arbeiten auch dank einer perfekten Koordination besser als erwartet. Wenn auch weniger Besucher als erwartet den Weg nach Neuburg fanden, war die Veranstaltung aus Sicht der blauen Engel ein voller Erfolg, sowohl was die eigene Leistung, die Zusammenarbeit und auch die professionelle Leitung der Veranstalter betrifft. Für die Helfer war es in jedem Fall etwas Besonderes und man war sich einig, dass sich die harte Arbeit gelohnt hat.

 

Weiterführende Links

 

Gaudipiste.de

 

Berichte Donaukurier

Bildergalerie Donaukurier

Berichte Neuburger Rundschau

Bildergalerie Neuburger Rundschau

Bildergalerie megazin

Bildergalerie megazin

 

retter.tv

 

THW Pfaffenhofen

 

 
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