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Liebe Besucherin, lieber Besucher, die Geschichte des THW Neuburg geht zurück bis in die frühen 20er Jahre des letzten Jahrtausends. Damals noch als Technische Nothilfe war es zuständig für Notstandsarbeiten in lebenswichtigen Betrieben, wie Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerken. Die Technische Nothilfe löste sich aber zu Ende des 2. Weltkriegs auf. Allerdings fanden sich schon Anfang 1955 ein paar Männer um Hermann Meyr zusammen, die das Technische Hilfswerk Neuburg gründeten. Nach einer langen schwierigen Aufbauzeit, in der dem THW Neuburg nicht mehr als ein paar Schaufeln und Schubkarren zur Verfügung standen, bekam man in den 1960er Jahren erstmals hochwertige Ausrüstung geliefert, die auf LKWs der Marke Hanomag, Borgward und Magirus verlastet war. In den 1970er Jahren zog man in die neue Unterkunft im ehemaligen Lazarettgebäude in der Donauwörther Strasse. Außerdem übernahm Siegfried Hiebel die Funktion des Ortsbeauftragten, nachdem Hermann Meyr aus Altersgründen zurücktrat. Anfang der 1980er Jahre baute der Ortsverband mit Unterstützung des erst kürzlich gegründeten Helfervereins 8 Bootskörper aus Aluminum in Eigenregie. Zu Beginn der 1990er Jahre übernahm Jakob Winter als Nachfolger von Siegfried Hiebel das Steuer des Ortsverbandes. Mitte der 90er Jahre muss der Ortsverband auf Grund der gespannten Haushaltslage des Bundes verkleinert werden. 2001 übernimmt der Ortsverband den Aufbau, die Wartung und Instandhaltung des Mobilen Hochwasserschutzes in Neuburg. 2002 zog der Ortsverband erneut um. Diesmal in ein Gebäude der ehemaligen Lassigny-Kaserne, die sich ebenfalls in der Donauwörther Strasse befindet. Im Jahr 2004 reichte Jakob Winter das Zepter an Wolfgang Murr, den heutigen Ortsbeauftragten, weiter. Ich hoffe, Ihnen einen kurzen Überblick über die Geschichte des Ortsverbandes gegeben zu haben. Sollten Sie an genaueren Daten und an der Geschichte und den Aufgaben des Helfervereins interessiert sein, bitte ich Sie, den entsprechenden Punkt links im Navigationsmenü auszuwählen. Ihr Ortsbeauftragter
Wolfgang Murr
| 1920 | Gründung der Technischen Nothilfe Neuburg, die sich aber nach dem 2. Weltkrieg auflöst. | | 14. Januar 1955 | Gründung des Ortsverbandes mit Hermann Meyr als Ortsbeauftragten an der Spitze.
| | 1963 | Erstmals bekommt der Ortverband hochwertige Ausrüstung, verlastet auf LKWs der Fabrikate Magirus, Borgward und Hanomag. Diese kamen im Zusammenhang mit der Aufstellung des Luftschutzhilfsdienstes nach Neuburg.
| | 1971 | Zuweisung einer neuen Unterkunft im ehemaligen Lazarettgebäude an der Donauwörther Straße.
| | 1972 | Übernahme des Bergungszuges vom Landratsamt Neuburg.
| | 01. Juli 1974 | Siegfried Hiebl wird neuer Ortsbeauftragter. Die Ausbildung wird auf Samstags-Ganztagesdienste umgestellt. Damit verbunden ist die Aufstellung eines Verpflegungstrupps.
| | 1977 | Einführung einer einheitlichen Grundausbildung.
| | 1978 | Übergabe von 9 LKW-Garagen bei der Unterkunft an der Donauwörther Strasse. Aufstellung des Instandsetzungszuges mit 34 Helfern und 5 Fahrzeugen.
| | 1981 | Gründung des Helfer- und Fördervereins des Technischen Hilfswerkes Neuburg e.V. mit Vorstand Georg Lüztl. | | 1984/85 | Bau von 8 Bootskörpern aus Aluminium.
| | 1995 | Verkleinerung des Ortsverbandes auf Grund der gespannten Haushaltslage des Bundes. Von diesen Einsparungen war das gesamte THW betroffen!
| | 2001 | Übernahme des Aufbaus, der Wartung und Instandhaltung des Mobilen Hochwasserschutzes in Neuburg. | | 2002 | Umzug in die neue Unterkunft in der Donauwörther Str. B 75. | | 2005 | Erhalt eines 165kVA Notstromaggregats mit Lichtmast. Dieses wurde finanziert durch das Landratsamt Neuburg-Schrobenhausen, die Stadt Neuburg a. d. Donau, die Bundesanstalt Technisches Hilfswerk und dem Helferverein Neuburg. |
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