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Polizei und Justiz üben den Ernstfall - Geiselnahme in JVA Herrenwörth

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Ingolstadt, Neuburg an der Donau, 23.10.2009

 

 

Das erfolgreiche Zusammenwirken von Justiz und Polizei in Extremlagen war das Hauptziel einer Übung in der Justizvollzugsanstalt Herrenwörth in Neuburg an der Donau. Die Übungsanlage sah vor, dass zwei Häftlinge eine Lehrkraft im Rahmen ihrer Ausbildungsfunktion bedrohten und als Geisel nahmen, um letztlich eine hohe Summe Lösegeld und ein Fluchtauto zu fordern. Das Polizeipräsidium Oberbayern Nord übernahm die Einsatzleitung vor Ort und koordinierte den Einsatz von rund 200 Polizeikräften vor Ort.  Insbesondere die Verhandlungskräfte nutzten die Gelegenheit, intensiv mit den Tätern zu kommunizieren. Beendet wurde die Geiselnahme von einer Zugriffseinheit der Polizeiinspektion Spezialeinheiten. Bei günstiger Gelegenheit auf dem Weg zum bereitgestellten Fluchtauto wurden die Täter nach rund sechs Stunden überwältigt und die Geisel befreit. 

Polizeivizepräsident Winfried Bischler und der Leiter der Vollzugsanstalt, Leitender Regierungsdirektor Walter G. Bayer,  zeigten sich in einer ersten Bewertung der getroffenen Maßnahmen durchaus zufrieden mit dem Übungsverlauf. Eine endgültige und detaillierte Auswertung der Lagebewältigung wird noch weitere Zeit in Anspruch nehmen.

Das THW Neuburg unterstützte den Polizeieinsatz durch die Bereitstellung von Lichttechnik und weiteren logistischen Maßnahmen.

 

Quelle:

 

     Polizeipräsidium Oberbayern Nord
         Pressestelle / Präsidialbüro          

 

 

 
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