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Technisches Hilfswerk (THW) OV Neuburg
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THW unterstützt Großübung der Wasserwacht Bayern

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160 Helfer aus ganz Bayern


- Um für einen Einsatz bestens vorbereitet zu sein, sind Übungen unumgänglich. Und das gilt nicht nur für das Technische Hilfswerk, sondern auch für jede andere Hilfsorganisation. Auch die Wasserwacht nimmt sich da nicht aus und so wurden am ersten Maiwochenende 160 Einsatzkräfte aus ganz Bayern zu einer großangelegten Hochwasserschutzübung zusammengezogen.

Auf dem Plan standen unter anderem die Deichverteidigung, die Suche von Vermissten auf der Donau oder die Evakuierung von Flutopfern. Der Stützpunkt und die Übungsleitung befanden sich in der Pionierkaserne in Ingolstadt, von wo aus die Helfer die Donau abwärts und im Großraum Ingolstadt in verschiedene Einsatzszenarien geschickt wurden. Erschwert wurde die Übung durch extreme Wetterverhältnisse, denn zu diesem Zeitpunkt kam es zu einem starken Gewitter mit ergiebigen Regenfällen über dem Großraum Ingolstadt.


THW wirkt unterstützend mit


Die Übung wurde durch das Technische Hilfswerk unterstützt. Der Ortsverband Neuburg wurde mit drei Mann - Gerhard Blöckl, Sebastian Burkhart und Christian Schneider - und dem MAN GL der Fachgruppe Wassergefahren in ein Szenario mit eingebunden. Nachdem die Einsatzzüge der Wasserwacht über eine Straße am Truppenübungsplatz der Bundeswehr in Münchsmünster zu einem Sammelplatz gelangt waren, wurde die Straße durch die Helfer des Technischen Hilfswerkes mit massiven Baumstämmen versperrt. Für die Einsatzkräfte der Wasserwacht bestand die Aufgabe anschließend darin, den versperrten Weg zu beräumen um schnellstmöglich zum nächsten Einsatzszenario gelangen zu können. Ausgestattet mit den entsprechenden Geräten wurden die Baumstämme mit Seilwinden oder Schleppseilen gezogen und anschließend mit Motorsägen zerkleinert. Danach konnten die Züge der Wasserwacht ihre Fahrt fortsetzen.


Bis spät Nachts im Einsatz


Die Vorbereitungen der drei THW-Helfer begannen bereits am Freitag, dem 1. Mai, mit der Verladung der Baumstämme und der Bereitstellung am Ort des Einsatzszenarios. Die Einstzkräfte der Wasserwacht trafen ab 21.00 Uhr am Ort des Geschehens ein. Nach jedem Zug wurden zwei Baumstämme quer über die Zufahrtsstraße gelegt und nachdem sich der Zug befreit hatte wieder entfernt, um dem darauf folgenden Zug die Anfahrt zu ermöglichen. Nachdem alle Züge das Szenario durchgespielt hatten, wurden die Baumstämme wieder verladen und abtransportiert. Diese Maßnahmen nahmen viel Zeit in Anspruch und so waren die Helfer des Ortsverbandes Neuburg letztlich bei widrigsten Wetterverhätnissen von 17.00 Uhr bis um 3.00 Uhr in der Nacht Einsatz.


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